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Die Wirksamkeit und Sicherheit von LYTGOBI▼ wurden in der FOENIX-CCA2-Studie untersucht1
FOENIX-CCA2 war eine multinationale, offene, einarmige Phase-II-Studie bei erwachsenen Patient:innen mit vorbehandeltem, nicht resezierbarem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem intrahepatischem CCA mit FGFR2‑Fusion oder -Rearrangement.1
Patient:innen (N=103)1
Wesentliche Einschlusskriterien
- Nicht resezierbares oder metastasiertes iCCA
- FGFR2-Fusion oder -Rearrangement*
- Radiologisch messbare Erkrankung gemäß RECIST v1.1
- Progression nach systemischer Therapie (einschließlich ≥ 1 vorheriger Therapielinie mit Gemcitabin + platinbasierter Chemotherapie)
- ECOG-PS 0 oder 1
- Keine vorherige Behandlung mit einem FGFR-Inhibitor
Wesentliche Ausschlusskriterien:1,2
Eine aktuell klinisch relevante primäre Malignität außer iCCA oder eine Anamnese bzw. aktueller Nachweis von:
- nicht tumorbedingter Störung der Kalzium-Phosphat-Homöostase
- ektoper Mineralisierung/Verkalkung
- Netzhauterkrankung
- unkontrollierter ventrikulärer Arrhythmie
Behandlung1
LYTGOBI
20 mg oral einmal täglich (fünf 4-mg-Tabletten)
Krankheits- progression, Unverträglich- keit der Behandlung oder bis ein anderes Abbruch- kriterium erfüllt war
Endpunkte1
Primär
Objektive Ansprechrate (gemäß ICR)
Wichtiger sekundärer Endpunkt3
- Dauer des Ansprechens (DoR)
Sekundär
- Krankheitskontrollrate (DCR)
- Progressionsfreies Überleben (PFS)
- Gesamtüberleben (OS)
- Sicherheit
- Patientenberichtete Endpunkte
Nachbeobachtung1
Primäranalyse, als ≥ 50 % der Patient:innen mit objektivem Ansprechen ab Beginn des Ansprechens mindestens 6 Monate nachbeobachtet worden waren
- In die Studie wurden Patient:innen mit nicht resezierbarem oder metastasiertem iCCA* mit FGFR2-Fusion oder -Rearrangement und Krankheitsprogression nach ≥ 1 Linie systemischer Therapie eingeschlossen (FGFR-Inhibitoren ausgenommen)1
- Maximal zwei Dosisreduktionen (auf 16 mg und anschließend auf 12 mg) waren zur Kontrolle behandlungsbedingter Nebenwirkungen zulässig1
*Prospektiv identifiziert durch lokale Testung von Tumorgewebe oder ctDNA oder durch Testung von Tumorgewebe in einem zentralen oder lokalen Labor mithilfe eines 324-Gen-Panel-Assays (FoundationOne CDx Assay, Foundation Medicine).1
†Die Behandlung wurde abgebrochen, wenn behandlungsbedingte Nebenwirkungen nach zwei Dosisanpassungen nicht abklangen oder wenn sich der Beginn des nächsten Behandlungszyklus um > 21 Tage verzögerte.1
Insgesamt wurden 103 Patient:innen an 47 Prüfzentren in 13 Ländern eingeschlossen*1
Baseline-Charakteristika1–3 | Kategorie | Alle Patient:innen (N=103) |
|---|---|---|
| Alter, Jahre (Spannweite) | Median | 58 (22–79) |
| ≥ 65 Jahre (%) | 22 | |
| Geschlecht (%) | Weiblich | 56 |
| Männlich | 44 | |
| ECOG PS (%) | 0 | 47 |
| 1 | 53 | |
| Ethnische Zugehörigkeit (%) | Weiß | 49 |
| Asiatisch | 29 | |
| Schwarz | 8 | |
| Sonstiges | 14 | |
| Anzahl vorheriger Therapielinien (%) | 1 | 47 |
| 2 | 30 | |
| ≥ 3 | 23 | |
| FGFR2-Veränderung† (%) | Fusion | 78 |
| Rearrangement | 22 | |
| Vorherige platinbasierte Chemotherapie (%) | Gemcitabin/Cisplatin | 91 |
| Sonstiges | 9 |
- Die Primäranalyse hatte eine mediane Nachbeobachtungszeit von 17,1 Monaten1
- Die erweiterte Analyse, die 8 Monate später durchgeführt wurde, hatte eine mediane Nachbeobachtungszeit von 25,0 Monaten1,2
*Zwischen April 2018 und November 2019.1 †Rearrangements wurden nur dann als Fusionen klassifiziert, wenn der Fusionsgenpartner identifiziert wurde.
42 % der Patient:innen sprachen auf LYTGOBI an
Primärer Endpunkt: Objektive Ansprechrate.1
Bei mit LYTGOBI behandelten Patient:innen lag die mediane Dauer des Ansprechens bei 9,7 Monaten1
Wichtiger sekundärer Endpunkt: Dauer des Ansprechens.1,3
In FOENIX-CCA2 war die Behandlung mit LYTGOBI bei Patient:innen mit iCCA und FGFR2-Veränderung mit anhaltenden Ansprechraten verbunden1,3
85 %
(95 %-KI: 70–93 %) der Patient:innen mit Ansprechen (n=31/43) zeigten ein Ansprechen von ≥ 6 Monaten3
37 %
(95 %-KI: 18–56 %) der Patient:innen mit Ansprechen (n=6/43) zeigten ein Ansprechen von ≥ 1 Jahr3
LYTGOBI war bei den meisten Patient:innen mit Krankheitskontrolle assoziiert1
Sekundärer Endpunkt:
DCR 83 %1
Vollständiges Ansprechen 1,0 % (n=1)
Partielles Ansprechen 40,8 % (n=42)
Stabile Erkrankung 40,8 % (n=42)
Die DCR ergibt sich aus der Summe von ORR (komplettes und partielles Ansprechen) und stabiler Erkrankung2
Progressionsfreies Überleben und Gesamtüberleben in der FOENIX-CCA2-Studie4
Sekundärer Endpunkt: Progressionsfreies Überleben.4
Sekundärer Endpunkt: Gesamtüberleben.4
Zum Zeitpunkt des Datenschnitts betrug die mediane Nachbeobachtungszeit 25,0 Monate.4
Die FOENIX-CCA2-Studie zeigte auch in der erweiterten Nachbeobachtung konsistente Ergebnisse1,2
Erweiterte Nachbeobachtung: Das Ansprechen auf die Behandlung und die Überlebensdaten blieben in der Gesamtstudienpopulation erhalten.1,2
|
Endpunkt
|
Primäranalyse1
Datenschnitt: 1. Oktober 2020 Mediane Nachbeobachtung: 17,1 Monate |
Erweiterte Nachbeobachtung2
Datenschnitt: 29. Mai 2021 Mediane Nachbeobachtung: 25,0 Monate |
|---|---|---|
| ORR (95 %-KI) | 42 % (32–52 %); n=43/103 | 42 % (32–52 %); n=43/103 |
| DCR (95 %-KI) | 83 % (74–89 %); n=85/103 | 83 % (74–89 %); n=85/103 |
| mDoR (95 %-KI) | 9,7 Monate (7,6–17,0 Monate) | 9,5 Monate (7,6–10,4 Monate) |
| mPFS (95 %-KI) | 9,0 Monate (6,9–13,1 Monate); 64/103 Ereignisse |
8,9 Monate (6,7–11,0 Monate) |
| mOS (95 %-KI) | 21,7 Monate (14,5 Monate–NR); 40/103 Todesfälle |
20,0 Monate (16,4–24,6 Monate)* |
*Ausgereifte Daten.4
Die Daten der erweiterten Nachbeobachtung wiesen folgende Limitationen auf: fehlende Daten sowie Schwierigkeiten bei der Überprüfung der Annahme einer nicht-informativen Zensierung, insbesondere bei Patient:innen, die für die Nachbeobachtung nicht weiter erfasst werden konnten. Die statistischen Analysen sind deskriptiver Natur. Es können keine inferenzstatistischen Schlussfolgerungen gezogen werden.2
Die ORR wurde als unabhängig von Alter, Geschlecht, geografischer Region, ECOG-PS zu Studienbeginn (Baseline), Anzahl vorheriger Therapielinien und vorausgegangener chirurgischer Resektion beschrieben.
Diese Subgruppenanalyse ist jedoch explorativ, und es wurden keine inferenzstatistischen Schlussfolgerungen gezogen1,2
Erhalten Sie eine Zusammenfassung aller wichtigen Ergebnisse der FOENIX-CCA2-Studie – laden Sie noch heute die FOENIX-CCA2-Infografik herunter
Zusammenfassung des gesamten Sicherheitsprofils von LYTGOBI (Sicherheitspopulation; N=145)3
Die Sicherheitspopulation basiert auf Daten von Patienten mit CCA aus den Phase-1- und Phase-2-Studien, die LYTGOBI 20 mg einmal täglich oral erhielten.3
|
HÄUFIGSTE NEBENWIRKUNGEN (BEI ≥20 % DER PATIENTEN)3
|
|
|---|---|
| Hyperphosphatämie | 89,7 % |
| Erkrankungen der Nägel | 44,1 % |
| Obstipation | 37,2 % |
| Alopezie | 35,2 % |
| Diarrhö | 33,8 % |
| Mundtrockenheit | 31,0 % |
| Ermüdung | 31,0 % |
| Übelkeit | 28,3 % |
| trockene Haut | 27,6 % |
| erhöhte AST | 26,9 % |
| Abdominalschmerz | 24,8 % |
| Stomatitis | 24,8 % |
| Erbrechen | 23,4 % |
| palmar-plantares Erythrodysästhesiesyndrom | 22,8 % |
| Arthralgie | 21,4 % |
| und verminderter Appetit | 20,0 % |
Die häufigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen waren Darmobstruktion (1,4 % der Patienten) und Migräne (1,4 % der Patienten).3
Ein dauerhaftes Absetzen aufgrund von Nebenwirkungen wurde bei 7,6 % der Patienten gemeldet; die Nebenwirkung, die am häufigsten zum Behandlungsabbruch führte, war Stomatitis (1,4 %), alle anderen Nebenwirkungen waren einmalige Vorkommnisse.3
Welche Nebenwirkungen koennen bei der Behandlung mit LYTGOBI auftreten?
In der LYTGOBI-Sicherheitspopulation beobachtete Nebenwirkungen, angegeben nach der Häufigkeit behandlungsbedingter Ereignisse (N=145)3
|
Systemorganklasse
|
Häufigkeit
|
Nebenwirkungen
|
|---|---|---|
| Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen | Sehr häufig |
Hyperphosphatämie verminderter Appetit Hyponatriämie Hypophosphatämie |
| Erkrankungen des Nervensystems | Sehr häufig | Dysgeusie |
| Häufig | Migräne | |
| Augenerkrankungen | Sehr häufig | Trockenes Auge |
| Häufig | Seröse Netzhautablösung* | |
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts | Sehr häufig |
Stomatitis Diarrhoe Übelkeit Obstipation Mundtrockenheit Erbrechen Abdominalschmerzen |
| Häufig | Darmobstruktion | |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes | Sehr häufig |
Palmar-plantares Erythrodysästhesiesyndrom Erkrankungen der Nägel† Trockene Haut Alopezie |
| Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen | Sehr häufig |
Myalgie Arthralgie |
| Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort | Sehr häufig | Ermüdung |
| Untersuchungen | Sehr häufig | Erhöhte Lebertransaminasen |
Die Häufigkeitskategorien sind sehr häufig (≥ 1/10) und häufig (≥ 1/100, < 1/10).
*Umfasst seröse Netzhautablösung, Abhebung des retinalen Pigmentepithels, subretinale Flüssigkeit, Chorioretinopathie, Makulaödem und Makulopathie. Siehe unten „Seröse Netzhautablösung“.
†Umfasst Nageltoxizität, Schmerzhaftigkeit Nagelbett, Erkrankungen der Nägel, Nagelverfärbung, Nageldystrophie, Nagelhypertrophie, Nagelinfektion, Fingernagelpigmentation, Onychalgie, Onychoklasie, Onycholyse, Onychomadese, Onychomykose und Paronychie.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung3
Hyperphosphatämie3
Hyperphosphatämie ist ein unter LYTGOBI zu erwartender pharmakodynamischer Effekt (aufgrund erhöhter Serumphosphatspiegel infolge der FGFR-Hemmung).
Eine anhaltende Hyperphosphatämie kann zu Weichteilmineralisierung (einschließlich kutaner, vaskulärer und myokardialer Kalzifikationen), Hyperparathyreoidismus, Anämie und Hypokalzämie führen (die Muskelkrämpfe, QT-Zeit-Verlängerung und Arrhythmien verursachen kann).
Zu den empfohlenen Maßnahmen gehören diätetische Einschränkungen, die Anwendung einer phosphatsenkenden Therapie sowie bei Bedarf eine Dosisanpassung.
Seröse Netzhautablösung3
Kann sich durch Symptome wie verschwommenes Sehen, Glaskörpertrübungen oder Photopsien äußern; dies kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen mäßig beeinträchtigen.
Ophthalmologische Untersuchungen sollten vor Behandlungsbeginn, sechs Wochen danach und unverzüglich bei Auftreten visueller Symptome durchgeführt werden. Dosisanpassungen können erforderlich sein.
Bei Patient:innen mit klinisch relevanten ophthalmologischen Erkrankungen ist besondere Vorsicht geboten (einschließlich, aber nicht beschränkt auf zentrale seröse Retinopathie, Makula-/Retinadegeneration, diabetische Retinopathie und vorausgegangene Netzhautablösung).
Trockene Augen3
Patient:innen sollten bei Bedarf befeuchtende Augenpräparate anwenden, um trockenen Augen vorzubeugen oder diese zu behandeln.
Embryofetale Toxizität3
LYTGOBI kann bei Anwendung während der Schwangerschaft den Fetus schädigen und sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der potenzielle Nutzen für die Frau rechtfertigt das potenzielle Risiko für den Fetus. Schwangere Frauen müssen über das potenzielle Risiko informiert werden. Vor Beginn der Behandlung muss ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden, um eine Schwangerschaft auszuschließen.
Lactose3
LYTGOBI enthält Lactose. Patient:innen mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactasemangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
LYTGOBI ist bei Patient:innen mit Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der folgenden sonstigen Bestandteile kontraindiziert: Mannitol (E421), Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Natriumlaurylsulfat, mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Hydroxypropylcellulose (E463), Magnesiumstearat, Hypromellose (E464), Macrogole, Titandioxid (E171).3
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln3
Kombination mit starken CYP3A-Inhibitoren oder starken/moderaten CYP3A-Induktoren3
Die gleichzeitige Anwendung starker CYP3A-Inhibitoren (z. B. Clarithromycin, Itraconazol) oder starker/mäßiger CYP3A-Induktoren (z. B. Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Efavirenz, Rifampicin) muss vermieden werden, da nachgewiesen wurde, dass sie die Plasmakonzentration von LYTGOBI verändern. Ist dies nicht möglich, sollten Dosisanpassungen erwogen werden (siehe Abschnitte 4.2, 4.4 und 4.5 der Fachinformation).
Einfluss von LYTGOBI auf P-gp- und BCRP-Substrate3
In-vitro-Studien deuten darauf hin, dass die gleichzeitige Anwendung von LYTGOBI wahrscheinlich keinen klinisch relevanten Einfluss auf die Exposition gegenüber P-gp-Substraten (z. B. Digoxin) oder BCRP-Substraten (z. B. Rosuvastatin) hat.
Einfluss von LYTGOBI auf CYP1A2-Substrate3
In-vitro-Studien deuten darauf hin, dass LYTGOBI das Potenzial zur Induktion von CYP1A2 hat. Die gleichzeitige Anwendung von LYTGOBI mit CYP1A2-empfindlichen Substraten (z. B. Olanzapin, Theophyllin) kann deren Exposition verringern und dadurch ihre Wirkung beeinflussen.
Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit3
Schwangerschaft3
Während der Behandlung mit LYTGOBI muss eine Schwangerschaft vermieden werden. Gebärfähige Frauen sowie Männer mit gebärfähigen Partnerinnen müssen während der Behandlung mit LYTGOBI und bis eine Woche nach Abschluss der Therapie eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Die Auswirkungen von LYTGOBI auf Kontrazeptiva wurden nicht untersucht; zur Vermeidung einer Schwangerschaft müssen Barrieremethoden als zweite Form der Empfängnisverhütung angewendet werden.
Stillzeit3
Es ist nicht bekannt, ob LYTGOBI oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen. Ein Risiko für gestillte Neugeborene/Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden. Das Stillen muss während der Behandlung mit LYTGOBI und für 1 Woche nach der letzten Dosis unterbrochen werden.
Fertilität3
Es liegen keine Daten zur Wirkung von LYTGOBI auf die Fertilität beim Menschen oder bei Tieren vor.
Aufgrund der pharmakologischen Eigenschaften von LYTGOBI kann eine Beeinträchtigung der männlichen und weiblichen Fertilität nicht ausgeschlossen werden.
Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
LYTGOBI hat einen mäßigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Patient:innen sind darauf hinzuweisen, während der Behandlung mit LYTGOBI bei Auftreten von Müdigkeit oder Sehstörungen Vorsicht walten zu lassen.
Bitte lesen Sie vor der Verordnung die vollständige Fachinformation zu LYTGOBI
Bezeichnung des Arzneimittels: Lytgobi 4 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Futibatinib
Verschreibungsstatus: Arzneimittel auf eingeschränkte ärztliche Verschreibung. Bevor Sie Lytgobi verschreiben, lesen Sie bitte die vollständige Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels).
Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Jede Filmtablette enthält 4 mg Futibatinib. Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede Filmtablette enthält 5,4 mg Lactose (als Monohydrat). Liste der sonstigen Bestandteile: Tablettenkern: Mannitol (E 421), Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Natriumlaurylsulfat, Mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Hydroxypropylcellulose (E 463), Magnesiumstearat. Filmüberzug: Hypromellose (E 464), Macrogol, Titandioxid (E 171). Gleit- und Schmiermittel: Magnesiumstearat.
Anwendungsgebiete: Lytgobi wird als Monotherapie angewendet zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Cholangiokarzinom mit einer Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptor-2-(FGFR2-)Fusion oder einem FGFR2-Rearrangement, deren Erkrankung nach mindestens einer vorherigen systemischen Therapielinie fortgeschritten ist. Das Vorliegen einer FGFR2-Fusion oder eines FGFR2-Rearrangements muss vor Beginn der Therapie durch einen geeigneten diagnostischen Test bestätigt werden.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Risikogruppen: Schwangerschaft, Stillzeit.
Nebenwirkungen: Sehr häufig (≥ 1/10): Hyperphosphatämie, Hypophosphatämie, Hyponatriämie, verminderter Appetit, Geschmacksstörung (Dysgeusie), trockenes Auge, Stomatitis, Diarrhoe, Übelkeit, Obstipation, Mundtrockenheit, Erbrechen, palmar-plantares Erythrodysästhesiesyndrom, Nagelerkrankungen, trockene Haut, Haarausfall, Myalgie, Arthralgie, Ermüdung, erhöhte Lebertransaminasen, Abdominalschmerzen. Häufig (≥ 1/100, < 1/10): Seröse Netzhautablösung, Migräne, Darmobstruktion. Nicht bekannt: Embryofetale Toxizität.
Pharmakotherapeutische Gruppe: Antineoplastische Mittel, Proteinkinase-Inhibitoren. ATC-Code: L01EN04.
Inhaber der Zulassung: Taiho Pharma Netherlands B.V., Barbara Strozzilaan 201, 1083 HN Amsterdam, Niederlande.
Weitere Informationen: Ausführliche Informationen zu Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie Dosierung und Art/Dauer der Anwendung entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels).
Stand der Informationen: 11/2025.
Die vollständigen Verschreibungsinformationen für LYTGOBI (Futibatinib) finden Sie hier.
AST: Aspartat-Aminotransferase; CCA: Cholangiokarzinom; CDx: Begleitdiagnostiktest; ctDNA: zirkulierende Tumor-Desoxyribonukleinsäure; CYP: Cytochrom P450; DCR: Krankheitskontrollrate; ECOG PS: Leistungsstatus nach der Eastern Cooperative Oncology Group; FGFR: Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptor; FGFR2: Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptor 2; iCCA: intrahepatische Cholangiokarzinom; ICR: unabhängige zentrale Überprüfung; KI: Konfidenzintervall; mDoR: mediane Dauer des Ansprechens; mOS: mediane Gesamtüberleben; mPFS: mediane progressionsfreie Überleben; ORR: objektive Ansprechrate; OS: Gesamtüberleben; PFS: progressionsfreie Überleben; P-gp: P-Glykoprotein; RECIST: Kriterien für die Bewertung des Ansprechens der Behandlung bei soliden Tumoren (Response Evaluation Criteria in Solid Tumors).
Referenzen: 1. Goyal L, et al. N Engl J Med. 2023;388(3):228–239; 2. Goyal L, et al. N Engl J Med. 2023;388(3):228–239. Supplementary Appendix; 3. LYTGOBI. Fachinformation; 4. Goyal L, et al. J Clin Oncol. 2022;40(16_suppl):4009.